Konzeptuelle Arbeiten und Installationen

beziehungsWEISE (2017-18)

Material: Papier, Zeitungen, Nähgarn

Während des ArToll Winterateliers 2017 entstanden verschiedene Arbeiten mit transparentem Papiermaterial, das mit diversen Zeitungsbildausschnitten kombiniert wurde.

 

 

 

 

Fotos Annette Thiel

TAGTRAUMFÄNGER (09/ 2017)

Material: Fliegendraht

TAGTRAUMFÄNGER (09/ 2017), Rita Beckmann; Foto: Verena Meyer

Zur Ausstellung SCHWEBETEILCHEN  in Duisburg (botanischer Garten Hamborn) entstand die Arbeit TAGTRAUMFÄNGER.

Imaginäre Schwebeteilchen bestimmen unser Denken. Sowohl denjenigen, die unter zuvielen Tagträumen leiden, als auch denjenigen, denen es an ihnen manngelt, dient der Tagtraumfänger.

 

(Fotos: Verena Meyer)

DIE VERSCHIEDENEN KLEIDER DER SEELE (2016/17)

Material: Zeitung, Pergamentpapier, Plüsch, Unkrautflies, Plastiktischdecke, Warnwesten, Sackleinen

Seelenzustände bekommen ein schützendes Kleid und werden offenbar. Eine Serie aus sieben (acht) Kleidern bestehend aus ungewöhnlichen Materialien.

Die Kollektion ist beliebig erweiterbar.

Das achte Kleid - ROT wie Blut - BLUT wie Leben - LEBEN UND SCHMERZ -   


SCHUTZ UND SCHÜTZE (2015/16)

Material: Zeitungen, Zeitungshalter, Karton

Bearbeitung eines Zeitungsausschnitts aus der TAZ vom 02.10.2015 mit einem Artikel von Raman Khalaf (Syrien)

 

Nicht nur im Krieg, aber dort besonders folgenschwer, kann der Zufall schicksalhaft Entscheidungen fällen und so  in einem Moment zum Beschützer und in einem anderen zum Schützen werden.

 

NOTIZel (2009-2016)

Material: benutzte Schreibtischunterlagen, Hartfaserplatte, Holz

NOTIZel Rita Beckmann 2009-2016

25 verschiedene Einrichtungen, Institutionen, Firmen und Personen aus dem Raum Kleve (z.B. ein KFZ Betrieb, die Klever Tafel, die Polizeiinspektion Nord, das Pfarrhaus, Museen, Jugendheime, das Frauenhaus Kleve, Gymnasien, div. Einzelhändler, etc.), erklärten sich im August 2009 bereit, am Projekt NOTIZel mitzuwirken. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhielten daraufhin für ihren Arbeitsplatz je eine blanko Schreibtischunterlage aus Papier mit der Bitte, diese in den folgenden Wochen wie gewohnt für alltägliche Arbeitskurznotizen zu verwenden. Nach sechs Wochen wurden die Unterlagen mit den unterschiedlichen Notizspuren eingesammelt. Die völlig unterschiedlich beschrifteten Unterlagen wurden in feine Streifen geschnitten, miteinander vermischt und zu Papierstücken gewebeartig verklebt.

 

Die Institutionen einer Stadt arbeiten idealerweise netzwerkartig zusammen.

 

Symbolisch werden auch in der Ausarbeitung von NOTIZel Verknüpfungen zwischen Einrichtungen und Institutionen einer Stadt hergestellt, die sich im alltäglichen gemeinschaftlichen Zusammenleben manchmal ereignen, befruchtend sein können und eine Struktur des Zusammenwirkens ergeben. Was immer wir tun und arbeiten, wir sind Teil eines sozialen, wirtschaftlichen, urbanen Gesamtgefüges in dem sich Dinge vermischen, verbinden, überlagern und Neues entstehen lassen….

 

ENDGRÄTEN (2016)

für J.B. und B.J.

Material: Archivboxen und Metall

aus Dokumenten des Briefbestandes von Joseph Beuys

 

Als Archivmitarbeiterin des Joseph Beuys Archivs der Stiftung Museum Schloss Moyland beschäftigte ich mich in den Jahren 2008-2012 gemeinsam mit einer Kollegin mit der Erschließung des Briefbestandes von Joseph Beuys. Die Erschließung eines Briefbestandes ist eine sehr instensive und teilweise sehr berührende Arbeit und war in diesem Fall zugleich eine sehr private Annäherung an den Künstler und Menschen Joseph Beuys. Um die Archivschachteln ranken sich viele Geschichten, Erlebnisse und Erfahrungen. Eine mühsame aber wichtige Routine-Aufgabe bestand darin, das Metall aus den Dokumenten zu entfernen, da es diesen durch Rost oder mechanisch schaden kann, die Dokumente werden "entgrätet". Das Metall und einen Teil der leeren Archivboxen habe ich aufbewahrt und anlässlich der Aktion "In Gedenken an Joseph Beuys" im Projektraum Bahnhof 25 vorgestellt. Es ist meine Erinnerung an Joseph Beuys, den ich sehr privat kennenlernen durfte, ohne ihm je zu begegnen.

DENKMUSTER (2016)

Material: Holz, Holzspäne, Axt

DENKMUSTER Rita Beckmann (2016)

MENUE FÜR MANAGER (2016)

Material: ein Gedeck, geschredderte Dokumente, Ketchup

MENUE FÜR MANAGER - Rita Beckmann (201)

DER KRIEG (2015)

Material: Weidenzweige, Eierschalen, Plastikfiguren

DER KRIEG Rita Beckmann 2015
DER KRIEG Rita Beckmann 2015

Für die Ausstellung KUNST OVER DE GRENS auf dem Richtersguthof in Kranenburg entstand 2015 die Installation DER KRIEG.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zuvor hatten in dem vorgeschalteten Projekt SAMMEL-EI ca. 20 Haushalte aus dem Raum Kleve gemeinsam mit mir über ein halbes Jahr Eierschalen gesammelt.

SAMMELEI Rita Beckmann 2014/15

NAHERHOLUNGSGEBIETE (2014)

Material: Bauschutt, Plastikfiguren

Rauminstallation im Rohbau eines Hotelneubaus in Kleve

anlässlich der Ausstellung ARTORT 2014

NAHERHOLUNGSGEBIETE Rita Beckmann (2014)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

NAHERHOLUNGSGEBIETE (2014)

NAHERHOLUNGSGEBIETE, Detail, Rita Beckmann (2014)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

NAHERHOLUNGSGEBIETE, Detail (2014)

NAHERHOLUNGSGEBIET, DIE ÄRZTE (Detail), Rita Beckmann 2014

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

NAHERHOLUNGSGEBIET - DIE ÄRZTE

Detail (2014)

ZWISCHENZWEI (2013)

für T.R.

Material: Sandstein

Ein Stein wird geteilt, die beiden Stücke werden voneinander getrennt und über den Wasserweg wieder miteinander verbunden. Die Stücke bleiben in Verbindung, auch wenn sie nicht beieinander sind.

JETZT IN DIESEM MOMENT - EIN ZEITRAUM Rita Beckmann 2006

JETZT IN DIESEM MOMENT - EIN ZEITRAUM (2006)

Material: Notizzettel, Schreibmaschine, Tisch, Stuhl

 

 

Was geschieht jetzt in diesem Moment irgendwo auf der Welt? Über mehrere Tage wurden ganz kleine alltägliche Ereignisse der Welt zusammengetragen und notiert.

 

HYDORMETER Rita Beckmann 2006

HYDROMETER (2006)

Material: Gips, Bohnen

JAHRESZEITUNG (2007)

Material: Zeitungen

JAHRESZEITUNG Rita Beckmann 2007
JAHRESZEITUNG Rita Beckmann 2007

Tageszeitungen, verschiedene Ausgaben, wurden gesammelt, gebündelt, inzwischen mehrere Jahre draußen gelagert und so den verschiedenen Wetterverhältnissen ausgesetzt. Ein erstes Ergebnis war 2007 in der Ausstellung ARTORT zu sehen. Viele Texte der „Jahreszeitung“ sind kaum noch lesbar. Das Material beginnt sich aufzulösen, wird allmählich Nährboden und Lebensraum für Insekten und Samenkörner. Der Nachrichtenwert geht verloren. Die Erde holt sich aus dem "Wichtigsten vom Tage" ihr Material auf berwährte Weise zurück. Selbst farblich passt sich das Material wieder seiner ursprünglichen Herkunft an.

 

ELMPT – Die Wanderung der Zeichen (2006)

Material: Dachziegelbruchstücke der Dampffalzziegelei Elmpt Brüggen RHLD GmbH

ELMPT- DIE WANDERUNG DER ZEICHEN Rita Beckmann 2006

In der Gegend bei Königswinter wurden Dachziegelreste der Dampffalzziegelei ELMPT BRÜGGEN RHLD GmbH vermutlich zur Befestigung der Rheinufer verwendet und dort vom Fluss im Laufe der Zeit stark verändert (und zerkleinert). Wasser, Licht und Zeit haben die Bruchstücke so bearbeitet, dass sie an Schriftzeichen erinnern...

 

 

AKTENNOTIZ (2005)

Material: Alte Fabrikunterlagen, Kresse

Anlässlich der Ausstellung ARTORT 2005 im ehemaligen Gebäude der ELEFANTEN-SCHUH Fabrik in Kleve (Niederrhein) entstand aus den Materialien der zurückgelassenen Fabrikutensilien und Verwaltungsakten die Rauminstallation AKTENNOTIZ  in einem der ehemaligen Büroräume der Fabrik.